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Unser Service: Verpackungslizenz Vergleich

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Wir wollen allen Herstellern und H├Ąndlern eine M├Âglichkeit geben, das beste Angebot f├╝r ihre Verpackungslizenz zu finden und Kosten zu sparen.

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Verpackungslizenz Kosten: Warum Preise vergleichen?

Die Lizenzkosten f├╝r die verschiedenen Verpackungsmaterialien und -mengen unterscheiden sich je nach Anbieter zum Teil erheblich: Bei bestimmten Kombinationen von Verpackungsmengen gibt es Preisunterschiede von bis zu 300% f├╝r die Verpackungslizenz! Auch bei den Vertragslaufzeiten und K├╝ndigungsfristen gibt es Unterschiede. Zus├Ątzlich dazu bieten manche Anbieter Erstattungen an, w├Ąhrend andere bei nachtr├Ąglicher Verringerung der Mengen keine Gutschrift auszahlen.

Dem Gesetzgeber ist es egal, bei welchem dualen System die Verpackungen lizenziert werden. Somit ist es ratsam, für die eigenen Verpackungsmengen verschiedene Verpackungslizenz-Angebote zu prüfen.

Hierbei hilft dir Verpackungslizenz24! Wir sind der Bestpreisfinder f├╝r deine Verpackungslizenz. Pr├╝fe ganz einfach aktuelle Preise und Konditionen bei allen Anbietern und finde f├╝r dich das beste Angebot ohne aufw├Ąndige Preisanfrage bei jedem einzelnen Anbieter. Hier kommst du zu unserem Vergleichsrechner

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1. Mengen eingeben

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2. Preise vergleichen

F├╝r deine Mengen erh├Ąltst du die Preise und Vertragskonditionen aller Anbieter zusammengefasst auf einen Blick.

3. Anbieter w├Ąhlen

Entscheide dich f├╝r einen Verpackungslizenz- Anbieter deiner Wahl.

Verpackungslizenz Kalkulator

Lizenzjahr:
Materialart in kg
In der Ergebnisliste werden bevorzugt die Anbieter angezeigt, die Erstattungen f├╝r bereits gezahlte Lizenzgeb├╝hren anbieten wenn am Jahresende doch weniger Verpackungsmengen verbraucht wurden, als urspr├╝nglich f├╝r das Jahr gemeldet. Alternativ auch Anbieter, die ohne Mehrkosten eine sp├Ątere Nachmeldung von Mengen zulassen.
In der Ergebnisliste werden bevorzugt die Anbieter angezeigt, die kostenlose Zusatzservices zur Lizenz bereitstellen. Z.B. Onlinesiegel, Zertifikate zur CO2-Einsparung, Rabatte auf Verpackungsoptimierungen und weitere interessante Partnerangebote.
In der Ergebnisliste werden bevorzugt die Anbieter angezeigt, die den Prozess der Verpackungslizenzierung so einfach wie m├Âglich gestalten. Vom Abschluss ├╝ber die Zahlung bis zur Mengenmeldung.

Verpackungslizenz: Alles Wichtige auf einen Blick

Kurz und kompakt: Hier findest Du Antworten auf die h├Ąufigsten Fragen zur Verpackungslizenz die uns erreichen:

Die Verpackungslizenz wird durch das deutsche Verpackungsgesetz bestimmt. Sie kann als Geb├╝hr f├╝r Verpackungsabf├Ąlle beschrieben werden, mit der die Sammlung und Verwertung von Haushaltsabf├Ąllen (gelbe Tonne & Papierm├╝ll) durch Entsorgungsunternehmen finanziert wird. Die Verpackungslizenz wird von Unternhemen bezahlt, die verpackte Produkte in Umlauf bringen. Je nachdem, welche Materialien und Mengen die Unternehmen pro Jahr in Umlauf bringen, fallen die Kosten geringer oder h├Âher aus.

Grunds├Ątzlich ben├Âtigen alle Hersteller, H├Ąndler bzw. Erstinverkehrbringer von Verpackungen eine Verpackungslizenz. Das ist jeder, der als erster in Deutschland eine mit Ware bef├╝llte Verpackung gewerblich in Umlauf bringt und die Verpackung anschlie├čend beim privaten Endverbraucher als Haushaltsabfall anf├Ąllt. Auch Onlineh├Ąndler, die Produkte ├╝ber Plattformen wie Amazon, eBay und Etsy verkaufen, sind zur Verpackungslizenzierung verpflichtet. Eine ausf├╝hrliche Erkl├Ąrung f├╝r typische Unternehmensarten findest Du hier

4 Schritte sind notwendig, um der Lizenzpflicht nachzukommen:

  1. Zun├Ąchst muss das betroffene Unternehmen bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) im LUCID Register unter Angabe korrekter Unternehmensdaten angemeldet werden. Daraufhin wird eine Registrierungsnummer ausgestellt.
  2. Nun muss kalkuliert werden, wie viele Mengen an Verpackungen im Jahr in Deutschland in Umlauf gebracht werden.
  3. Im dritten Schritt wird die Verpackungslizenz bei einem zugelassenen Anbieter (duale Systeme) abgeschlossen. Das geht bei den meisten Anbietern bequem online. Einfach die zuvor ermittelten Mengen angeben und den Lizenzvertrag abschlie├čen.
  4. Im letzten Schritt muss im LUCID-Register eine Meldung ├╝ber die gleichen Mengen unter Angabe des Anbieters gemacht werden. Dies dient als Nachweis daf├╝r, dass die Verpackungsmengen ordnungsgem├Ą├č lizenziert wurden.

Mit dem praktischen Verpackungslizenz-Kalkulator von Verpackungslizenz24 k├Ânnen nach Eingabe von Verpackungsmengen direkt die finalen Preise und Konditionen aller Anbieter verglichen werden. Das spart Zeit und Kosten. Hier geht es zum Vergleichsrechner

Wenn betroffene Unternehmen sich nicht registrieren und keine Verpackungslizenz abschlie├čen, drohen Bu├čgelder bis zu 200.000 ÔéČ. Auch Abmahnungen und Verkaufsverbote k├Ânnen folgen, da im ├Âffentlichen Verpackungsregister f├╝r jeden ├╝berp├╝fbar ist, ob ein Unternehmen sich an das Verpackungsgesetz h├Ąlt.

Welche Pflichten gelten nach dem Verpackungsgesetz?

Mit der Verpackungslizenz kommst du deiner Systembeteiligungspflicht f├╝r Verpackungen nach, die du in Umlauf bringst. Diese Pflicht ergibt sich aus dem deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG), das alle Regelungen zum Thema Recycling von Verpackungen in Deutschland enth├Ąlt. Wir haben f├╝r dich die wichtigsten Punkte zusammengefasst.┬á

Alle Erstinverkehrbringer sind vom Verpackungsgesetz betroffen

Grunds├Ątzlich sind alle Hersteller bzw. Erstinverkehrbringer vom Verpackungsgesetz betroffen. Das ist jeder, der als erster in Deutschland eine mit Ware bef├╝llte Verpackung gewerblich in Umlauf bringt und die Verpackung anschlie├čend beim privaten Endverbraucher als Haushaltsabfall anf├Ąllt.

Eine anschauliche Erkl├Ąrung ├╝ber die Definitionen des Verpackungsgesetzes im Detail gibt das folgende Video der Kontrollbeh├Ârde Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR).

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Das VerpackG schreibt 3 Pflichten vor

Als Betroffener musst du diese 3 Pflichten unbedingt erf├╝llen:

1. Systembeteiligung bei einem dualen System

F├╝r seine j├Ąhrlichen Verpackungsmengen muss der Hersteller bei einem dualen System eine Verpackungslizenz erwerben. Bei der Suche nach dem passenden Anbieter hilft Verpackungslizenz24. Mit unserem Preisvergleich kann schnell gepr├╝ft werden, welcher Anbieter im Einzelfall das beste Angebot bereit h├Ąlt.

2. Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR)

Bei der deutschen Kontrollbeh├Ârde Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) muss sich der Hersteller registrieren. Dort muss er auch angeben wieviel Verpackungsmenge er im Jahr in Umlauf bringt und bei welchem Anbieter er seine Verpackungslizenz erworben hat. Das passiert in dem extra daf├╝r eingerichteten ├Âffentlichen Register LUCID.

3. Datenmeldung

Die Verpackungsmengen, f├╝r die eine Verpackungslizenz erworben wurde, m├╝ssen ebenfalls bei LUCID gemeldet werden. Wenn diese Mengen sp├Ąter ge├Ąndert werden, muss diese ├änderung sowohl beim Anbieter der Verpackungslizenz als auch bei LUCID gemeldet werden. Bei LUCID und beim Anbieter der Lizenz m├╝ssen also immer gleiche Daten hinterlegt sein.

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Verpackungslizenz Ratgeber mit Schritt-f├╝r-Schritt Anleitung

In unserem Blog haben wir uns n├Ąher mit den Pflichten f├╝r Hersteller, H├Ąndler und anderen Unternehmen besch├Ąftigt, die mit verpackten Produkten zu tun haben. Neben einer detaillierten Zusammenfassung zu allen Vorgaben des Verpackungsgesetzes kl├Ąren wir hier auch spezielle Fragen f├╝r eine Vielzahl an Unternehmensformen. Auch die Neuerungen des ├╝berarbeiteten VerpackG von 2021 findest Du dort.

Was passiert, wenn trotz Verpflichtung keine Verpackungslizenz abgeschlossen wird?

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Die Registrierung bei der Zentralen Stelle ist ├Âffentlich und von jedem einsehbar. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen pr├╝fen kann, ob seine Wettbewerber ebenfalls registriert sind.

Wenn beispielsweise ein Online-H├Ąndler nicht registriert ist, kann er von Wettbewerbern abgemahnt werden. Im schlimmsten Fall drohen Vertriebsverbote oder hohe Bu├čgelder bis zu 200.000ÔéČ.

Auch die Zentrale Stelle selbst pr├╝ft verst├Ąrkt die Einhaltung der Pflichten aus dem Verpackungsgesetz und informiert die zust├Ąndigen Beh├Ârden, wenn sie Verst├Â├če erkennt. Zuk├╝nftig werden die Kontrollen wohl noch verst├Ąrkt. Daher sollte das Thema auf keinen Fall leichtfertig ignoriert werden.

Medienberichte ├╝ber Sanktionen und Abmahnungen von Unternehmen, die keine Verpackungslizenz erworben haben.

Warum gibt es die Verpackungslizenz?

Mit der Verpackungslizenz soll die sogenannte erweiterte Herstellerverantwortung garantiert werden. In Bezug auf Verpackungen bedeutet dies, dass Unternehmen daf├╝r verantwortlich sind, ihre Verpackungen nach Gebrauch zur├╝ckzunehmen und fachgerecht zu recyceln. Da sie das in der Praxis nicht umsetzen k├Ânnen, ├╝bernehmen spezialisierte Entsorgungsunternehmen diese Aufgabe und sammeln alle Verpackungsabf├Ąlle ein, die bei Endverbrauchern (z.B. alle Privathaushalte in Deutschland) anfallen. Im Gegenzug f├╝r diese Leistung zahlen Unternehmen eine Geb├╝hr – die Verpackungslizenz.

Die H├Âhe der Verpackungslizenz richtet sich nach dem Verursacherprinzip. Unternehmen, die gro├če Mengen an Verpackungen in Umlauf bringen, m├╝ssen zu einem gr├Â├čeren Anteil an den Kosten beteiligt werden. Kleine Einzelunternehmer, die lediglich eine Handvoll Verpackungen abgeben, zahlen entsprechend viel weniger. Das macht die Verpackungslizenz ein gerechtes Mittel, um fl├Ąchendeckend in Deutschland eine professionelle Sammlung, Sortierung und umweltfreundliche Verwertung von Verpackungsabf├Ąllen zu garantieren.

Was genau sind die dualen Systeme?

Die Dualen Systeme in Deutschland sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die im Rahmen des Verpackungsgesetzes f├╝r die Verpackungsentsorgung zust├Ąndig sind. Sie bieten Herstellern und H├Ąndlern die M├Âglichkeit, in ihrem Auftrag die Entsorgung der Verpackungsmengen zu ├╝bernehmen. Im Gegenzug zahlen die Inverkehrbringer der Verpackungen entsprechend der Menge und Abfallart eine Geb├╝hr. Diese Geb├╝hr ist die Verpackungslizenz. Somit sind die Dualen Systeme Anbieter f├╝r die Verpackungslizenzierung.

Die Dualen Systeme ├╝bernehmen im Auftrag der Hersteller und H├Ąndler die ordnungsgem├Ą├če Entsorgung der von ihnen in den Verkehr gebrachten Verpackungen. Sie organisieren die Sammlung, das Transportieren und die Verwertung oder Beseitigung der Verpackungen und stellen sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Zu diesen Vorschriften z├Ąhlen beispielsweise Umweltauflagen oder bestimmte Recycling-Quoten, welche die Dualen Systeme einhalten m├╝ssen. Es ist also vorgegeben, wieviel Prozent des Verpackungsm├╝lls pro Jahr in neue Rohstoffe umgewandelt werden m├╝ssen.

Da die Dualen Systeme die Sammlung, Sortierung und das Recycling von Verpackungsabf├Ąllen in Deutschland geb├╝ndelt f├╝r alle Hersteller ├╝bernehmen, sind sie effizienter als wenn jeder Hersteller die Entsorgung seiner Verpackungen selbst organisieren m├╝sste.

Wie tr├Ągt die Verpackungslizenz zu mehr Nachhaltigkeit bei?

Durch das Verpackungsgesetz sind die Dualen Systeme dazu angehalten, den Herstellern Anreize f├╝r einen nachhaltigeren Einsatz von Ressourcen zu geben. Das bedeutet, dass tendenziell umweltfreundliche, nachwachsende Materialien geringere Lizenzkosten verursachen. Schwer recyclebare und weniger umweltfreundliche Materialen wie Plastik oder Verbundstoffe f├╝hren zu h├Âheren Kosten. Damit werden Anreize gesetzt, dass Hersteller – sofern m├Âglich – auf klimaschonende Alternativen umsteigen. Zugleich regt das Verursacherprinzip dazu an, den Einsatz von Verpackungsmengen soweit wie m├Âglich zu verringern. Geringere Mengen bedeuten geringere Kosten und ebenfalls weniger Abfall. Die Vermeidung von Verpackungen steigert also auch die Nachhaltigkeit.

Nahezu alle Dualen Systeme bieten auch kostenlose Schnell-Checks an, mit denen beteiligte Unternehmen die Recyclingf├Ąhigkeit ihrer Verpackungen checken und verbessern k├Ânnen. Eine bessere Wiederverwertbarkeit von Wertstoffen wie Kunststoff und Wei├čblech f├╝hrt zu h├Âheren Recyclingquoten. Mit den gewonnenen Rezyklaten k├Ânnen wiederum neue Verpackungen entstehen. Dieses Konzept wird auch als Kreislaufwirtschaft bezeichnet.

Wie kannst Du Deine Lizenzkosten minimieren?

Es gibt einige M├Âglichkeiten, wie Du als betroffener Hersteller oder H├Ąndler die Kosten f├╝r die Verpackungslizenz minimieren kannst.

  1. Verwendung von umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien: Hersteller und H├Ąndler, die umweltfreundliche Verpackungsmaterialien verwenden, k├Ânnen ihre Kosten f├╝r die Verpackungslizenz minimieren, da diese Materialien in der Regel g├╝nstiger sind als herk├Âmmliche Verpackungsmaterialien. Wenn Du beispielsweise auf Metalle und Kunststoff verzichtest und vermehrt auf Materialien wie Papier oder Naturmaterialien aus Holz, Kork, Wachs oder Plastikalternativen auf biologischer Basis setzt, profitierst Du von g├╝nstigeren kg-Preisen f├╝r die Verpackungslizenz. Ein kg Kunststoff kostet im Schnitt 0,90 ÔéČ bis 1,00 ÔéČ. Im Vergleich dazu liegt Papier oder Pappe bei ca. 0,20 ÔéČ pro kg. Die Verpackungslizenz f├╝r Naturmaterialien erh├Ąltst Du sogar f├╝r unter 0,10 ÔéČ pro kg Material. Der Umstieg auf nachhaltigere Materialien kann also deine Lizenzkosten deutlich verringern. Finde mehr heraus ├╝ber m├Âgliche Alternativen zu Plastik- und Metallverpackungen in unserem Blogbeitrag ├╝ber nachhaltige Logistik.
  2. Verringerung der Verpackungsmenge: Auch eine generelle Verringerung der Verpackungsmenge kann dazu beitragen, die Kosten f├╝r die Verpackungslizenz zu minimieren. Hierzu k├Ânnen beispielsweise Ma├čnahmen wie das Einsparen von Verpackungsmaterial oder das Verwenden von kleineren Verpackungseinheiten beitragen. Das spart nicht nur Kosten f├╝r die Lizenz, sondern kann auch deine Versandkosten senken, wenn dadurch Gewicht eingespart wird und sich das Volumen der Sendungen verringert.
  3. Verwendung von Mehrwegverpackungen: Mehrwegverpackungen k├Ânnen die Kosten f├╝r die Verpackungslizenz reduzieren, da sie mehrfach verwendet werden und somit weniger Entsorgungskosten verursachen. Die Gastronomie kann beispielsweise ihre Lizenzkosten f├╝r Serviceverpackungen reduzieren, indem sie Speisen und Getr├Ąnke in wiederverwendbaren Bechern und Sch├╝sseln an Kunden herausgibt. F├╝r die Mehrwegverpackungen muss der Gastronom dann keine Verpackungslizenz mehr abschlie├čen.
  4. Preise vergleichen: Die Dualen Systeme stehen in direktem Wettbewerb zueinander. Die Preise f├╝r unterschiedliche Materialien unterscheiden sich zum Teil drastisch zwischen den Anbietern. Manche Angebote sind f├╝r kleine Unternehmen attraktiver, andere Vertr├Ąge eignen sich wiederum besser bei Herstellern mit gro├čen Mengen. ├ťber unseren Kalkulator kannst Du einfach die Preise aller Anbieter vergleichen und Kosten sparen.
  5. Anbieter wechseln:┬áDu hast schon einen Vertrag bei einem Dualen System? Dann kann es durchaus sein, dass deine Vertragskonditionen veraltet sind und es mittlerweile bei anderen Anbietern attraktivere Konditionen f├╝r Neukunden gibt. Auch hier kannst Du mithilfe unseres Verpackungslizenz-Kalkulators die Preise pr├╝fen und mit deinen aktuellen Konditionen vergleichen. Ist ein Angebot g├╝nstiger, kannst Du deinen aktuellen Vertrag zum n├Ąchsten Termin k├╝ndigen und f├╝r das kommende Jahr beim g├╝nstigeren Anbieter lizenzieren.

Die deutsche Verpackungslizenz im internationalen Vergleich

Nicht nur Deutschland hat Gesetze zu einem nachhaltigen Umgang mit Verpackungen erlassen. Vielmehr gibt es in allen europ├Ąischen Staaten ├Ąhnliche Regelungen. Sie alle basieren auf der Europ├Ąischen Verpackungsrichtlinie (94/62/EG). Zusammengefasst┬álegt sie fest, dass Verpackungen in der EU so gestaltet und produziert werden sollen, dass sie m├Âglichst wenig Belastung f├╝r die Umwelt darstellen. Die Richtlinie soll dazu beitragen, den Verpackungsm├╝ll in der EU zu reduzieren und die Nachhaltigkeit der Verpackungsentsorgung zu verbessern.

Die Verpackungsrichtlinie enth├Ąlt unter anderem Vorschriften zu den Anforderungen an Verpackungen hinsichtlich ihrer Umweltvertr├Ąglichkeit, zur Verwendung von Recycling-Material und zur Verringerung der Verpackungsmenge. Sie sieht auch vor, dass Hersteller und H├Ąndler, die Verpackungen in den Verkehr bringen, f├╝r deren ordnungsgem├Ą├če Entsorgung sorgen m├╝ssen. Die Verpackungsrichtlinie wurde in nationales Recht in allen EU-Mitgliedstaaten umgesetzt und bildet damit die Grundlage f├╝r das deutsche Verpackungsgesetz.

Allerdings haben alle EU-Staaten einen gewissen Spielraum, wie genau sie diese EU-Richtlinie umsetzen. So unterscheiden sich die lokalen Gesetze vor allem bei Melde- und Registrierungspflichten, der Art der Finanzierung und welche Unternehmen betroffen sind.

Im Gegensatz zu Deutschland haben manche L├Ąnder Bagatellgrenzen, die kleine Hersteller und H├Ąndler von Pflichten ausnehmen. In Deutschland dagegen gilt die Pflicht zur Verpackungslizenz bereits ab der ersten Verpackung. Auch werden in manchen L├Ąndern nur Unternehmen mit Sitz im Inland mit einbezogen und ausl├Ąndische Versandh├Ąndler sind ausgenommen. Deutschland hat hier eine strengere, daf├╝r aber auch gerechtere Regelung. So wird beispielsweise seit Juli 2022 die Registrierung ausl├Ąndischer Versandh├Ąndler streng ├╝berwacht. Plattformen wie Amazon und eBay m├╝ssen auch von allen ausl├Ąndischen H├Ąndlern einen Nachweis ihrer Verpackungslizenz einholen, wenn sie auf dem deutschen Markt Produkte verkaufen. So werden deutsche Unternehmen nicht unfair behandelt und die Kosten f├╝r das Recycling werden gerechter aufgeteilt.

Was Melde- und Registrierungspflichten betrifft hat Deutschland eine verh├Ąltnism├Ą├čig komplexe Regelung. Die doppelte Registrierung bei ZSVR und beim Dualen System wird in anderen L├Ąndern durch eine einzige Anlaufstelle realisiert, ├╝ber die Zahlung und Registrierung abgewickelt werden kann. Allerdings geht es auch deutlich komplexer: In ├ľsterreich m├╝ssen ausl├Ąndische Versandh├Ąndler einen sogenannten „Bevollm├Ąchtigten“ bestimmen, der stellvertretend alle Pflichten erf├╝llt und Verpackungen lizenziert. Die Bevollm├Ąchtigung muss dar├╝ber hinaus notariell beglaubigt werden, was den b├╝rokratischen Aufwand nochmals erh├Âht.

Du m├Âchtest mehr zu den gesetzlichen Regelungen in anderen EU-Staaten erfahren? Auf unserer interaktiven Karte zur EU-Verpackungsrichtlinie kannst Du dich informieren.