Reclay: 20% Frühbucherrabatt für 2020 nur noch bis 30. Juni

Activate Onlineshop für Verpackungslizenzen der Firma Reclay

Wer noch keine Verpackungslizenz für das Jahr 2020 erworben hat, sollte zumindest bis Ende Juni für seine jährlichen Verpackungsmengen die Preise aller Anbieter prüfen. Denn manche Anbieter setzen bei ihrer Preispolitik auf Modelle, bei denen die Preise steigen, je weiter das Jahr vorangeschritten ist. So auch Reclay, der Anbieter des Onlineshops Activate für Verpackungslizenzen.

20% Frühbucherrabatt läuft Ende Juni aus

Konkret setzt Reclay auf Frühbucherrabatte, bei denen der Kunde im ersten Quartal eines Jahres 25% Rabatt auf die regulären kg-Preise für alle Materialfraktionen erhält. Erwirbt der Kunde seine Lizenz dann im zweiten Quartal, sind es nur noch 20% Rabatt. Und genau diese 20% gibt es lediglich bis zum 30. Juni. Ab dann sinkt der Rabatt auf 10%. Wenn du also noch verpflichtet bist, eine Verpackungslizenz für das Jahr 2020 abzuschließen, raten wir dazu, so früh wie möglich die Kosten zu kalkulieren und einen Anbieter zu wählen.

Frühbucher-Rabatte bei Reclay
Frühbucher profitieren bei Reclay von Rabatten

Reclay: Günstige Preise aber keine Erstattungen

Zwar bietet Reclay günstige Einstiegspreise, aber dafür sind einmal gezahlte Gebühren nicht erstattungsfähig. Wenn es um größere Mengen Verpackungsmaterialien geht, wird aber vor allem diese Flexibilität bei der Verpackungslizenz immer wichtiger. Wenn der tatsächliche Jahresverbrauch an Verpackungen zu Beginn des Jahres nicht gut geschätzt werden kann, gibt es 2 Handlungsoptionen:

Entweder man meldet Anfang des Jahres eine großzügige Schätzung und reduziert später bei Bedarf wieder, oder man meldet in regelmäßigen Abständen kleinere Mengen. Methode 1 setzt aber voraus, dass der Anbieter bei Reduzierung der Mengen die Lizenzgebühren auch wieder erstattet. Das ist bei Reclay allerdings nicht der Fall. Hier sollten anfänglich nicht zu viele Mengen gemeldet werden, wenn nicht sicher ist, dass sie im Jahr auch anfallen.

Die andere Option ist die, mehrere Male im Jahr Verpackungsmengen zu melden. Dabei muss allerdings die oben erwähnte Preispolitik beachtet werden: die Preise werden während des Jahres teurer. Außerdem fallen bei jeder Bestellung im Activate-Shop 6€ Gebühren an. Bei zu häufigen Mengenmeldungen verspielt man den ursprünglichen Preisvorteil bei Reclay also. Zusätzlich ist hier auch der Aufwand von mehreren Datenmeldungen bei Reclay und der Zentralen Stelle erwähnenswert. Sicherlich wollen sich die wenigsten Hersteller und Händler immer wieder im Jahr mit der Verpackungslizenz befassen. In diesem Fall wäre also ein Anbieter mit etwas höheren Grundpreisen aber mit der Option von Erstattungen eine ernstzunehmende Alternative.

Wir helfen dir bei der Suche nach dem passenden Anbieter

Welcher Anbieter genau für dich das beste Angebot bereit hält, kannst du schnell und einfach mit unserem Anbietervergleich ermitteln. Wir haben die Verträge aller Anbieter auf die oben genannten Faktoren überprüft. Damit kannst für deine Mengen Preise und alle anderen Konditionen direkt vergleichen und selber abwägen, welches Modell für dich besser passt.

Zur Website von Reclay  

2 Kommentare zu „Reclay: 20% Frühbucherrabatt für 2020 nur noch bis 30. Juni“

  1. Guten Tag,
    wir melden seit wei Jahren unserem Anbieter die bei uns anfallenden systembeteiligungspflichtigen Verpackungen. Wir haben jedes Jahr ein schriftliche Ankündigung zur Preisanpassung bekommen. Innerhalb von zwei Jahren erhöhte sich der Preis bei Papier, Pappe, Karton um 75 %. Wir gehen davon aus, daß auch andere Anbieter regelmäßig jährlich erhöhen.

    Als Umweltverband sind wir für Stoffkreisläufe. Trotzdem müssen wir dieses System hinterfragen:
    Frage: Welche Anforderungen des Verpackungsgesetzes ändern sich derart regelmäßig, daß sich die Konditionen so deutlich verändern, d.h. jährlich erhöht werden?

    Aus unserer Sicht sieht das nach einem geschlossenem System aus, daß es den Anbietern ermöglicht, unendlich die Preisspirale zu drehen.

    Wir freuen uns auf eine Antwort zu unserer Frage.

    mit freundlichen Grüßen
    Grit Tetzel

    1. Hallo Frau Tetzel,

      es stimmt, dass es in der gesamten Branche seit zwei Jahren einen erheblichen Preisanstieg bei allen Materialfraktionen gibt. Aus unserer Sicht treffen dafür mehrere Gründe aufeinander:

      Zum einen schreibt das neue Verpackungsgesetz den dualen Systemen höhere Recyclingquoten bis 2022 vor. Da das Volumen an Verpackungsmüll stetig ansteigt und viele Verpackungen leider immer noch aus schwer bis untrennbaren Verbundmaterialien bestehen, müssen die dualen Systeme ihre Sortieranlagen entsprechend technisch aufrüsten.

      Ein weiterer Grund für steigende Preise bei Papier, Pappe, Karton und Kunststoff ist sicherlich auch, dass es immer noch viele Online-Händler gibt, die zwar Versandverpackungen in Umlauf bringen, diese aber nicht lizenzieren. Abgeholt und sortiert wird dieser Müll ja trotzdem. Diesen Mehrkosten stehen keine Lizenzgelder gegenüber, was dazu führt, dass die dualen Systeme ihre Preise erhöhen müssen. Am Ende tragen also leider diejenigen Hersteller diese Kosten, die ordnungsgemäß lizenzieren. Hier muss unserer Meinung nach die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) zukünftig entschieden härter gegen Lizenzverweigerer vorgehen.

      Ein letzter Grund liegt bei den Preisen für Recycling-Plastik: Da der Ölpreis weiterhin historisch niedrig ist, wird auch neues Plastik weiterhin billig verfügbar sein. Die Rezyklate der dualen Systeme können da preislich nicht mithalten, weshalb die Verpackungsindustrie weiterhin in großem Maße auf billiges, neues Plastik statt auf recyceltes Plastik zurückgreift. Das schmälert die Verkaufserlöse für die dualen Systeme. Um also weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können, mussten alle Anbieter ihre Preise deutlich anheben.

      Das ist für alle kleineren Hersteller und Händler denen das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist natürlich ärgerlich. Ein Grund warum wir Verpackungslizenz24 ins Leben gerufen haben war der, dass wir die größtmögliche Transparenz zu Preisen und Vertragskonditionen der Anbieter herstellen wollen.

      Wir hoffen, wir konnten Ihre Fragen beantworten.
      Viele Grüße aus Köln,
      Ihr Verpackungslizenz24-Team

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